Mein erster Markt

…wird zwar nicht der letzte gewesen sein, aber dennoch war die Ernüchterung groß.

Die „Geiz ist geil“-Mentalität hat scheinbar jedes Alter erreicht und so erschraken manche regelrecht, wenn ich nicht „Fuffzich Cent“ sondern „Drei Euro fünfzig“ sagte. Man murmelte, dass der 100er Pack Teelichter bei Ikea günstiger sei und ich musste feststellen, dass der ein oder andere den Sinn meiner Waren nicht verstanden hat.

Ich biete Geschenkartikel an, mit denen man anderen eine Freude machen kann. Sind da 3,50 Euro wirklich zu viel für drei hübsch verpackte Duftteelichter? Jeder mag da anderer Meinung sein, aber ich werde meine mit Liebe und in meiner Freizeit hergestellten Sachen sicherlich nicht verramschen, damit sie über kurz oder lang vielleicht noch in einer Mülltonne landen. Wer die Arbeit und Mühe dahinter nicht sieht, sollte wohl doch weiterhin zu industriell hergestellten Waren greifen, die so viel persönlichen Charme wie eine Klorolle besitzen.

Doch trotz all den negativen Reaktionen, gab es auch viele und wirklich ganz liebe Kommentare und natürlich den einen oder anderen Kauf 😉 Und genau für DIESE Menschen mache ich das. Ich möchte meine in Handarbeit hergestellten Sachen auch künftig in guten Händen wissen; sie sollen ein Lächeln ins Gesicht zaubern, weil sie nicht von der Stange sind.

Ich liebe meine „Arbeit“ und freue mich in der Zukunft auf einen Markt, wo ein paar mehr Besucher den Wert der Handarbeit schätzen können 🙂

Noch einmal vielen Dank an meine Eltern,
die mir sowohl bei den Standauf- und -abbauarbeiten
sowie während der Verkaufszeit geholfen haben.

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